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Kommentar zur Erklärung zur Informationsfreiheit

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Eine philosophische Grunsatzfrage, keine juristische...

Von Kay-Uwe Klepzig, 15.10 2003, 20:41:22

Ich bin weder jurabewandert, noch schere ich mich um den rechtlichen Hintergrund – von der technischen Machbarkeit einmal ganz abgesehen.

Überdrüssig jedoch der Zwangsneurose des deutschen Staates, seine Bürger vor sich selbst zu beschützen verwehre ich mich gegen jedwede Zensur von Information, in welchen Medien auch immer.

Es ist schizophren: einerseits wird das Internet und Fernsehen gepriesen, weil es in Staaten wie Korea, Irak etc. der Bevölkerung Informationen zugänglich macht, welche die Staatsmacht dieer gerne verwehren möchte, andererseits versucht der Deutsche Staat (und andere gleichsam) dasselbe.

Noch dazu kommt, daß es in diesen Fällen nicht um das Staatssystem bedrohende Informationen handelt, sondern um ein – wenn auch mglw menschenverachtendes – Tabuthema. Das die Nazi-Symbolik der Swastika noch vor 100 Jahren nichts mit der heutigen Bedeutung gemeinsam hatte und daher die Berechtigung dieses Tabu's in Frage steht, ist hier ebenfalls interresant, wenn auch ohne Relevanz.


Das Moorsche Gesetz besagt in etwa: was auch immer schief gehen kann, wird schief gehen.

Analog: welches Werkzeug man erschafft, das man mißbrauchen kann (wenn bei seiner Erschaffung auch niemand einen vernünftigen Menschen für fähig gehalten hätte, dieses Werkzeug zu mißbrauchen), es wird zum schlimmsten Einsatz kommen.

Gibt man einem Beamten also das Recht in die Hand, Zugang zu Informationen zu versperren, so wird er dieses anwenden.

Erlaubt man Bücherverbrennungen, als so ethisch verwerflich man sie auch verdammt, wird man Bücherverbrennungen erleben.

Die _EINZIG LOGiSCHE_ Konsequenz kann demnach nur im _ABSCHAFFEN_ sämtlicher juristischer Grundlagen für Zensur in irgendeiner Form bestehen.

Um dieses Fernziel klarzumachen und ihm näher zu kommen, unterstütze ich diese Aktion.

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Sind Gesetze wie ein Mauerwerk, welche deine Bewegunsfreiheit einschränken, so können sie nicht menschlich sein. Folgerichtig haben sie keine Daseinsberechtigung und müssen abgeschafft werden.



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Kommentare



    Neu oder wichtig:
    O-Töne: Die Wahrheit aus Düsseldorf
    Siehe auch: Assoziations-Blaster zum Thema Informationsfreiheit
    Nur Spammer wollen E-Mail-Adressen kaufen, sammeln, verkaufen. Also lassen Sie das.