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Kommentar zu Medienkompetenz: Wer andere Meinungen nicht ertragen kann, ist kaum ein Demokrat? von Susa Schindler M.A.

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Nicht nur bei Internetseiten umdenken

Von Thomas Nies, 24.02 2002, 12:49:47

Ich stimme diesem Beitrag vollständig zu. Allerdings bleibt zu bedenken, dass es durchaus Bücher gibt, deren Verkauf in Deutschland verboten ist – auch wenn die nicht gleich verbrannt werden. Müssen wir nicht auch hier umdenken? Durch das Internet ist ein Kinderspiel geworden, sich hierzulande verbotene Schriften zu beschaffen. Die explosionsartige Verbreitung des Internets führt solche Einzelstaatslösungen für gesellschaftliche Phänomene ad absurdum. Somit kommt auch bei diesem Thema letztlich wieder zu der Grundfrage zurück:

Ist eine Welt voller Grenzen und Gesetze reif für ein grenzenloses und unkontrollierbares Medium? Und wenn Sie es nicht ist, was kann man tun, damit sie es wird?

Mein Lösungsvorschlag: Bilden und Erziehen noch und nöcher! Dann können die mündigen Bürger selber entscheiden, welche Bücher oder Internetseiten sie für »gut« befinden und welche für »verachtenswert«.


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Ursprüngliche Nachricht:
>Ich persönlich möchte mir nicht das Recht herausnehmen, zu beurteilen, was »richtig/gut« oder »falsch/böse«, »schwarz« oder »weiß« ist. Ich selbst bin bemüht, in »Graustufen« zu denken. Was manchmal sehr schwer fällt.
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>In den vergangenen Jahren dominierte die Anschaffung von Computern – die sogenannte Ausstattungsphase. Eine breit angelegte Allensbach-Studie [ACTA – Allensbacher Computer- und Telekommunikations-Analyse, Januar bis Juli 2000, http://www.acta-online.de]zeigt, dass die Gesellschaft jetzt in die nächste Phase eingetreten ist – in die der Kompetenzgewinnung.
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>Neben der Bedienung von Internet(-diensten) muss auch der Umgang mit dem »freien« Medium erlernt werden.
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>Der Erwerb von Medienkompetenz ist die andere Seite der Internetmedaille. Hier sind die Bildungspoltiker gefragt. Vielleicht ist Medienkompetenz für manche kein wirklich erstrebenswertes Gut.
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>Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass der Surfer verstärkt als Konsument betrachtet wird. Dabei ist er eher mit einem interaktivem Zeitungsleser vergleichbar.
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>Und Bücher wollen wir doch keine mehr verbrennen, oder?




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Kommentare



    Neu oder wichtig:
    O-Töne: Die Wahrheit aus Düsseldorf
    Siehe auch: Assoziations-Blaster zum Thema Informationsfreiheit
    Nur Spammer wollen E-Mail-Adressen kaufen, sammeln, verkaufen. Also lassen Sie das.