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Kommentar zu Ohne Titel von Steffen

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Beinflußbarkeit

Von bombjack, 22.11 2002, 12:21:45

>Aber sind es nicht gerade die Meschen die dem Rechten gefärlich werden können. Den viele Menschem sind sehr beeinflussbar in ihren tuhen und glauben.
Das mag sein, nur wenn Du den Maßstab der Beinflußbarkeit an eine Meinung, Information usw. anlegen wolltest, ob sie denn zu äußern erlaubt wäre, wo ziehst Du die Grenze?
Die Einflußnahme von Eltern (Erziehung, Meinung der Eltern), von Freunden oder des sozialen Umfelds, sowie die »Stammtischgespräche« bzw. »Stammtischargumente« dürften viel mehr prägend sein, als eine Webseite.
Nimmst du nun den Maßstab der Beinfllußung her, müßtest Du mit geeigneten Maßnahmen dafür sorgen, daß nur sozial verträgliche Meinungen im Umfeld so einer beinflußbaren Person geäußert werden, ja man könnte dann sogar so weit gehen, daß diese labile Person nicht in bestimmte Länder reisen darf, da sie dort mit Meinungen konfrontiert werden könnte, die unzulässig sind. Es müßte dann auch eine Spizelsystem etabliert werden, so daß jeder jeden überwacht bzw. sich überwacht fühlt usw.

Mir ist es lieber jemand outet sich mit seiner »Meinung« auch wenn ich mich von dieser abgestoßen, beleidigt, verleumdet usw. fühlen könnte. Nur so kann ich auf diese Meinung reagieren, denn nur weil die Äußerung verboten ist, ist die Meinung nicht aus dem Kopf. Erst die Äußerung macht es möglich, daß die Öffentlichkeit darauf reagieren kann. Es besteht dann zwar die Gefahr, daß Personen auf die Meinung anspringen, nur liegt es denn dann doch in den Händen der Gegner diese Meinung zu entkräften. Es kann für mich nicht angehen, daß jemand die Äußerung einer »Meinung« verbietet, nur weil darauf Personen reinfallen könnten. Dem Argument, eine Meinung die der Menschenwürde wiederspricht muß verboten sein oder darf nicht geäußert werden kann ich mich nicht anschließen, denn der Begriff »Menschenwürde« ist ein sehr schwammiger und jeder legt diesen anders aus. Zusätzlich gilt hier besonders der Satz, daß das Verbot der Äußerung solch eine »Meinung« nicht aus dem Kopf von jemanden der diese Meinung hat bringt, ganz im Gegenteil, dieser jemand wird sich sein Umfeld so auswählen, daß seine Meinung bestätigt wird und damit wird genau das Gegenteil erreicht, was »der Staat« durch dieses Äußerungsverbot zuerreichen versucht. Das mag für die Opfer eine Beleidigung sein, aber a) können sie den Klageweg beschreiten und b) würden sich viele wundern welche Gedanken ihre Arbeitskollegen, Nachbarn, Bekannte, Freunde haben.

bombjack






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Kommentare



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