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Kommentar zur Erklärung zur Informationsfreiheit

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Die Realität und George Orwells »1984«

Von Gerrit Harre, 24.02 2002, 04:49:20

Zensur und das Verbot der freien Meinungsäußerung sind Indizien für ein totalitäres Regime. Die Regierungen der westlichen Welt bewegen sich immer weiter in diese Richtung. So ist es dann doch zu überdenken, ob wir alle in einem Land leben wollen, welches den freien, geheimen Austausch von Informationen verhindert.
Die Sperrung von Webseiten ist kein guter Akt, denn die Akteure dieser Webseiten werden sich neue Mittel und Wege suchen, letztlich wird der kommerzielle Zweig überleben, private Initiativen aber, die Strafen nicht aus der Portokasse zahlen können, werden auf der Strecke bleiben.

Inhalte generell zu verbieten führt dazu, dass diese Inhalte in der Bevölkerung an Interesse gewinnen, eben weil sie verboten sind. Ein objektiver, kritischer – aber nicht einseitiger – Umgang mit scheinbar unbequemen Thematiken ist wesentlich hilfreicher, als die subjektiven Wahrheiten zu unterbinden.

George Orwell würde erschrecken, wenn er wüsste, dass die Zensur und die Kontrolle in der westlichen Welt heute viel weiter geht, als er es sich in seinem Roman »1984« erträumt hat. Nur ist die heutige Kontrolle nicht so offensichtlich und wird besser getarnt und als Schutz der Bevölkerung vor sich selber verkauft...!




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Kommentare



    Neu oder wichtig:
    O-Töne: Die Wahrheit aus Düsseldorf
    Siehe auch: Assoziations-Blaster zum Thema Informationsfreiheit
    Nur Spammer wollen E-Mail-Adressen kaufen, sammeln, verkaufen. Also lassen Sie das.