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Kommentar zur Erklärung zur Informationsfreiheit

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Bürger brauchen keine beamteten Filter

Von Wolfgang Dreyer, 07.04 2002, 18:14:21

Seit langer Zeit ist es schon deutlich zu riechen: Rechtsradikale Internet-Inhalte sollen als Feigenblatt für staatliche Kontrolle herhalten.

Für unsere Freiheit müssen wir alle einen Preis zahlen, der u. a. darin besteht, auch die nicht genehme Äußerung zur Kenntnis nehmen zu müssen. Mit einem staatlichen Filter wird genau die Freiheit, die angeblich geschützt werden soll, empfindlich eingeschränkt.

Was spricht aus solchen Filterbestrebungen für ein erbärmliches Selbstbewußtsein!? Noch schlimmer wiegt, daß solche »Schutzbestrebungen« ein Vorwand sind, um ein zutiefst freiheitliches Medium, wie es das Internet darstellt, zu beschneiden. Ein Staat, der vorgibt, Sicherheit für seine Bürger erzeugen zu wollen, aber nur Gründe sucht, seinen Bürgern hinterher zu schnüffeln und in Konten gucken zu können, ist ein Staat, vor dem sich der Bürger schützen muß. Da verselbständigt sich der Staat in einer Weise, daß er zum Feind des Bürgers wird.

Pfui Deibel! Leute, die derartige Schnüffel- und Überwachungsbestrebungen gutheißen, sind entweder gefährlich dumm oder gefährlich. Jagt sie zum Teufel!

Wolfgang Dreyer




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Kommentare



    Neu oder wichtig:
    O-Töne: Die Wahrheit aus Düsseldorf
    Siehe auch: Assoziations-Blaster zum Thema Informationsfreiheit
    Nur Spammer wollen E-Mail-Adressen kaufen, sammeln, verkaufen. Also lassen Sie das.